Häufig gestellte Fragen


Was ist Airsoft?

Airsoft ist ein taktischer Geländesport, bei dem mit Softairwaffen ausgerüstete Teams in verschiedenen Szenarien gegeneinander antreten. Hierbei werden starkes Team- und Fairplay der Spieler gefordert,  da man Treffer schlecht erkennen kann und somit vom Getroffenen selbst durch z.B. „Hit“ anzusagen sind.

Es gibt kurze (Quickgames) und längere Spiele (Operations). Es werden Operationen und Szenarien aus dem Bereich Militär, Polizei und anderer Bereiche als Plattform genutzt, um ein sportliches Spiel in eine lebhafte Inszenierung zu setzen, was man aus dem Reenactmentbereich bereits kennt.

Das Spielprinzip ähnelt hierbei dem des Paintball oder Lasertag, unterscheidet sich aber wesentlich in der verwendeten Ausrüstung und Munition.

Was muss ich über eine Softair wissen?

Am allerwichtigsten ist die Altersbeschränkung und Joule-Grenze!

Softairs die eine Leistung von 0,5 Joule besitzen, fallen unter die Kategorie Spielzeug und sind ab 14 Jahren frei erhältlich.

Softairs die eine Leistung von über 0,5 – 7,5 Joule besitzen, fallen unter die Kategorie freie Waffen und sind ab 18 Jahren erwerbbar.

Softairs mit einer Leistung von bis zu 0,5 Joule dürfen vollautomatisch und ab einer Leistung von über 0,5 Joule nur noch semi-automatisch schießen. Wichtig ist das F im Fünfeck bei Softairs mit einer Leistung von über 0,5 Joule, die durch das Beschussamt abgenommen werden müssen.

Als gängige Munition werden 6 mm Kugeln aus Plastik oder Biologisch abbaubaren Material verwendet.

Der Transport einer Softair muss in einem abgeschlossenen Behältnis erfolgen. Zu empfehlen wäre ein abschließbarer Waffenkoffer um mögliche Probleme mit der Polizei zu vermeiden.

Wichtiger Hinweis: Airsoftwaffen fallen gemäß § 42a des Waffengesetztbuchs unter die Kategorie Anscheinswaffen. Somit ist das führen einer Airsoft in der Öffentlichkeit verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Busgeld von bis zu 10.000 Euro und dem Einzug der Airsoft geahndet werden kann.

Welche Arten von Softairs existieren?

Arten von Softairs

Es gibt verschiedene Arten von Airsoftguns aber immer funktionieren sie nach dem selben Prinzip. Hier nun die wesentlichsten Unterschiede und Typen von Airsoftguns:

 

Spring (Federdruck)

Bei dieser Art wird durch Körperkraft eine Feder manuell gespannt. Sie treibt einen Kolben an, der in einem Zylinder die dort befindliche Luft komprimiert und das Projektil durch den Lauf befördert.

Für jeden Schuss muss die Waffe von Hand repetiert werden. Viele der billigen Spielzeug ASG’s werden so betrieben. Allerdings gibt es auch hochwertige Scharfschützengewehre, die nach diesem Prinzip arbeiten.

 

AEG (Automatic Electric Gun)

Die am weitesten verbreiteten Airsoftguns sind die AEGs. Hierbei handelt es sich um elektrisch angetriebene Airsoftguns. Sie bestehen im Inneren aus einer sog. Gearbox (GB) und einem Motor, welcher von einem Akku mit Strom versorgt wird und dieser über ein Getriebe einen Kolben spannt.

Die meisten AEGs sind detailgetreue Nachbauten von realen Waffen. Sie lassen sich in verschiedene Modi einstellen. Unter anderem sind Einstellungen in halb- und auch in vollautomatisch möglich. Ab einer Mündungsenergie von über 0,5 Joule (J) unterliegen solche ASGs dem Waffengesetz.

Hierbei ist die vollautomatische Funktion der ASG gem. Waffengesetz verboten. Solche ASGs sind vom Händler aus so zu modifizieren, dass sie nur noch im Semi-Modus (Einzelschuss) schießen können. Daher dann auch ihre Bezeichnung als (S)AEG. Unter dieser 0,5 J Grenze werden ASGs als Geschossspielzeug eingestuft und dürfen vollautomatisch schießen.

Fallen ASGs mit ihrer Mündungsenergie unter das Waffengesetz, so sind sie zwar frei ab 18 verkäuflich, aber dürfen nur mit behördlicher Zustimmung (Waffenschein) geführt werden.

 

GBB (Gas Blowback)

Diese ASGs funktionieren mit Gas als Treibmittel. Durch Betätigen des Abzuges wird die Kugel mit dem Gasdruck beschleunigt, dabei repetiert der Schlitten wie bei einer echten Waffe.

Es gibt auch einige Maschinenpistolen (z.B. M11, MP5K) und Scharfschützen-Gewehre unter den Gas-ASGs, allerdings haben diese einen wesentlichen Nachteil. Die Gase, die zum Betrieb von ASGs benötigt werden, sind meist gar nicht oder nur sehr bedingt wintertauglich sind.

Die minimale Temperatur, bei der gasbetriebene ASGs mit akzeptabler Leistung eingesetzt werden können, liegt bei +10°C. Liegt die Temperatur tiefer (unter 0°C) kann es sogar dazu führen, dass die Mechanik vereist, die Dichtungen spröde werden und reißen.

 

NBB (Non Blowback)

Diese Airsoftwaffen funktionieren wie die o.g. GBBs, nur ohne repetieren des Schlittens. Da hier die gleichen Gase wie bei GBBs verwendet werden ergeben sich natürlich auch die gleichen Probleme und Einschränkungen bei Kälte.

 

EBB (Electric Blowback)

Beim Eletric Blowback wird das zurückschnallen des Schlittens oder des Bolzen wie bei einer Gas Blow Back ASG simuliert.

 

AEP (Automatic Electric Pistol)

Dies ist die Pistolenvariante der AEG. Allerdings ist diese eher ein Spielzeug, d.h. diese Waffen besitzen lediglich eine Mündungsenergie unter 0,5 Joule. Es ist einfach nicht genug Platz im Inneren der Pistolen vorhanden, um einen starken Motor und Batterien unterzubringen.

Hierbei handelt es sich um eine neue Entwicklung aus dem Hause Tokyo Marui. Die AEPs sind Pistolen oder auch Maschinenpistolen, die mit einer Gearbox ähnlich einer normalen AEG ausgerüstet sind. Dadurch lässt sich im Gegensatz zu den EBBs eine viel höhere Schussenergie erzeugen, aber leider muss auf den Blowback-Effekt verzichtet werden, da im Schlitten der Akku untergebracht ist.

Kritiker des Systems sagen, dass der Blowback-Effekt einfach zu einer Airsoftpistole gehört. Dennoch steht fest, dass die AEPs rein zum Airsoft spielen gedacht sind und hier auch einige Vorteile gegenüber GBBs haben, wie z.B. Wintertauglichkeit, Kosten (kein Gas Kauf nötig) und die Umweltfreundlichkeit.

Quelle: http://www.airsoft-initiative.de/airsoft.html

Wie teuer ist das Hobby Airsoft und was wird benötigt?

Wie teuer ist das Hobby Airsoft?

Eines lässt sich vorweg gleich sagen: Airsoft ist leider ein kostenintensives Hobby.

Aber das kommt ganz darauf an, wie viel Wert auf Qualität und die Art der Ausrüstung gelegt wird. Speedgamer sind beispielsweise nicht so stark aufgerüstet wie MilSim-Spieler und kommen finanziell dadurch besser weg.

Im Airsoftsport gibt es das Motto: „Qualität statt Quantität!“ beziehungsweise, „Wer billig kauft, kauft zweimal!„. Aus eigener Erfahrung kann ich dem nur zustimmen.

Am besten wäre es, wenn Ihr euch erstmal ein bisschen Ausrüstung von Bekannten oder Freunden leiht um zu schauen ob das Hobby etwas für euch ist.

Die Brille

Gerade bei der Schutzbrille sollte unter keinen Umständen gespart werden!
Ohne darf nicht gespielt werden und euer Augenlicht ist unersetzbar. Ihr solltet darauf achten, dass diese Brille für Airsoft ausgelegt ist und nicht einfach irgendeine Baumarktbrille kaufen. Wir empfehlen die Swiss-Eye Raptor, die bereits für 30-40 Euro angeboten wird.

Die Airsoftgun

Bei den Airsoftguns gibt es natürlich auch günstige Alternativen die bei 100€ aufwärts beginnen. Diese taugen jedoch nur bedingt und haben nicht wirklich eine große Lebensspanne. Bei den Airsoftguns gibt es eine Vielzahl an Auswahl und die Preise reichen von 60€ bis hin zu 2500 €. Der Preis einer tauglichen Einstiegswaffe liegt bei etwa 250€ – 300€. Hinzu kommen noch die Munition 15~ Euro, 2 Akkus 50 Euro ~ und ein vernünftiges Ladegerät 50~ Euro. Damit lägen wir bei 365 – 415 Euro für die ASG ohne Zubehör wie Frontgriff, Visierungen, etc…

Kleiner Tipp von mir: Legt euch gleich zu beginn ein vernünftiges Ladegerät zu, da ich aus eigener Erfahrung schon 3 günstige Ladegeräte wegwerfen konnte und das investierte Geld für ein vernünftiges Ladegerät gereicht hätte. Außerdem geht es später bei der Verwendung von LiPo-Akkus noch um die Sicherheit beim Laden und die Lebensdauer der Akkus.

Die Ausrüstung

Hier scheiden sich die Geister. Es gibt beispielsweise vereinzelte Spieler und Teams die strikt gegen Kleidung mit Tarnmuster sind und daher nur Uni-Farben tragen. Andere Teams schreiben bestimmte Tarnmuster vor oder legen von vorne rein fest, welche Ausrüstung getragen werden muss. Sinnvoll ist die Tarnung allemal, da man ja nicht offensichtlich für die Gegenspieler sichtbar sein will.

Zur Grundausstattung gehören hier eine Feldbluse, Feldhose, vernünftiges Schuhwerk und eine Weste um mehrere Magazine mit sich führen zu können.

Alles andere an der Ausrüstung ist optional und unterscheidet sich vom Spielstil.

Wo kann ich mehr Informationen über Airsoft erhalten?

Die Airsoft Initiative Deutschland ist eine gute Quelle um sich ausführlich über den Sport Airsoft zu Informieren.

Desweiteren gibts weitere Infos in den Foren des Airsoft-Verzeichnis.

Noch mehr Infos kannst du in den Foren des Airsoft-Verzeichnis finden.

 

Falls weiterhin fragen bestehen sollten, kannst du dich gerne an uns wenden.


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